Trauerbegleitung

Trauer ist keine Krankheit. Wenn sie aber verdrängt wird, kann sie krank machen. Ich be-gleite Sie in der schwierigen Zeit unmittelbar nach dem Tod eines geliebten Menschen, in der Zeit des Abschieds und der Trauer. Es tut gut wenn man in dieser Situation nicht alleine ist, sich begleitet und getragen weis und sich geborgen und verstanden fühlt.

Die Verarbeitung der Trauer ist eine der schwersten Aufgaben für einen Menschen. Sie ist eine aktive Auseinandersetzung mit der ganzen gemeinsamen Vergangenheit von Trauern-den und Verstorbenen. Es tut Trauernden gut, wenn sie Hilfe in Anspruch nehmen können. Doch häufig ist es so, dass sich Freunde und Bekannte zurückziehen und den Kontakt meiden, weil sie damit nicht umgehen können und die Hinterbliebenen meiden den Kontakt, weil die Umwelt als verständnislos und unbefriedigend erlebt wird.

Trauer ist etwas ganz Natürliches, welcher leider in unserer Gesellschaft nicht mehr genü-gend Platz eingeräumt wird. Trauer ist schmerzhaft und braucht Raum und Zeit. Nach dem Tod eines nahen Menschen liegen alle ehemaligen Berührungspunkte und Verbindungs-linien zum anderen wie offene Wunden da. Man fühlt sich beraubt und unvollständig

….denn plötzlich ist alles anders, wie es einmal war.

Trauer betrifft, wie das Sterben auch, alle Dimensionen des Menschseins. Sie hat körperli-che, geistige, seelische, spirituelle und soziale Auswirkungen.

Trauer wird begleitet von Gefühlen wie
•    Schock „Gefühlstaubheit
•    Verlassenheit
•    Sehnsucht
•    Einsamkeit
•    Schuldgefühle
•    Wut, Ärger
•    Ängste jeglicher Art
•    Innere Leere, Sinnlosigkeit, Verzweiflung
•    Hilflosigkeit
•    Desinteresse
•    Entscheidungsschwierigkeiten
•    Beklemmung
•    Manchmal auch Erleichterung

Trauer kann sich aber auch körperlich ausdrücken. Bei körperlichen Symptomen immer mit einem Arzt Rücksprache nehmen, ob sie Krankheitswert haben oder im Rahmen der Trauer normal sind.

•    Müdigkeit
•    Schlafstörungen
•    Appetitmangel
•    Vegetative Störungen
•    Kopfschmerzen
•    Brustschmerzen
•    Energiemangel
•    Konzentrationsstörungen
•    Überempfindlichkeit
•    Magenschmerzen
•    Herzrasen
•    Atemnot (die Kehle ist wie zugeschnürt)
•    Muskelverspannungen - Muskelschwäche
•    Schüttelfrost
•    Bluthochdruck
•    Stimmungsschwankungen

Tränen gehören zur Trauer. Das Weinen dient dabei, die aufgestaute Erregung abzuführen und ist eine sinnvolle Reaktion des Körpers, um uns vor den Folgen des Schmerzes zu schützen, den man in diesem Moment als übermächtig erlebt. Tränen sind ganz wichtig, trösten und machen uns frei zu neuem Handeln. Durch die Trauer hindurch zu gehen ist sinnvoll und hilfreich, um mit Verlusten leben zu lernen.

Ich unterstütze und begleite Sie
in Gesprächen, beim Loslassen und ermögliche Ihnen, sich auf ganz persönliche Weise, voneinander zu verabschieden. Sie bestimmen den Rhythmus auf Ihrem persönlichen Weg des Abschiednehmens. Durch verschiedene Rituale helfen Sie dem Sterbenden und sich selbst, sich zu lösen und  schöpfen daraus Kraft in der Zeit der Trauer.